Branding Bremen!
Mai 17, 2008 2 Kommentare
Der renommierte Place Branding Experte Simon Anholt stellt in seinem 2007 erschienen Buch „Competitive Identity“ fest, dass jede Stadt, die sich im Wettbewerb um Einwohner, Touristen, Studenten und Unternehmer behaupten möchte, sich als erstes mit der Frage auseinandersetzen muss: „Wie werde ich wahrgenommen?“. Eine klare Vorstellungen, wie die eigenen Bürger und wie externe Zielgruppen eine Stadt wahrnehmen, welche Bilder und Emotionen in ihren Köpfen existieren, bilden die Grundlage für für ein nachhaltiges Place Branding.
Eine repräsentative Studie, die sowohl die Innensicht der Bürger (Identität) als auch die Außensicht Externer (Image) untersucht und in Beziehung setzt, bietet den lokalen Politikern, Marketingexperten und allen Personen, die zur Gestaltung der Stadt beitragen, ein gemeinsames Fundament zur Ausrichtung ihrer stadtbezogenen Aktivitäten. Daneben lassen sich konkrete strategische und operative Empfehlungen zur Entwicklung einer Stadtmarke ableiten, die die Wahrnehmungen der internen und externen Zielgruppen zur Basis hat.
Der Lehrstuhl für innovatives Markenmanagement (LiM) an der Universität Bremen erarbeitete von Mai 2007 bis Mai 2008 eine solche repräsentative Identitäts- und Imageanalyse für die Städte Bremen und Bremerhaven. Gefördert wurde diese durch den europäischen Fonds für Regionalentwicklung (EFRE). Auftraggeber waren zum einen der Senator für Wirtschaft und Häfen des Landes Bremen sowie die Bremen Marketing mbH.
Das City Branding Team um Markenexperte Prof. Dr. Christoph Burmann – Dipl. Ökonom Michael Schade und Dipl. Geograph Andreas Müller befragte über 6000 Personen im In- und Ausland nach deren Vorstellungen von den Städten Bremen und Bremerhaven. In enger Kooperation mit Dr. Klaus Sondergeld, Leiter der Bremen Marketing mbH, entstand ein umfangreiches und detailliertes Bild der internen und externen Wahrnehmung Bremens und Bremerhavens, das in folgender Zusammenfassung am 10.4.08 der Presse vorgestellt wurde: branding_bremen_preko
Presseresonanz zur LiM Studie:
Andreas Müller











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